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Fragen an K. J. Kowalewski:

  • Wie alt möchtest du werden? - So alt, wie ich noch selbstständig denken, fühlen und handeln kann.
  • Wie möchtest du sterben? - Wenn ich mit mir und der Welt im Reinen bin!
  • Worüber kannst du lachen? - Über das Duo Urban Priol und Georg Schramm (Deutsche Polit-Kabarettisten).
  • Welchen Traum möchtest du dir erfüllen? - Lebe deinen Traum! Träume nicht dein Leben!
  • Wie viel Geld möchtest du besitzen? - Soviel, dass ich ein normales Leben führen kann.
  • Ein Jahr auf einer Insel: Welche 3 Bücher nimmst du mit? - Saint-Exupérys: "Le Petit Prince", Sartres: "Le Mur" und mein Tagebuch.
  • Wer ist die Person hinter diesem Blog? - Konstantin John Kowalewski ist Konstantin Kountouroyanis (© by ihm). John ist der Vorname meines deutschen Großvaters. Kowalewski der Geburtsname meiner Mutter.
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Foto: Kountouroyanis

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| | Kultur | 18.4.2015

Prager Raumfahrtausstellung "Gateway to Space" beeindruckt Tausende

Raumfahrtgeschichte von der Science-Fiction zum Alltag im Weltall
  • Ein baugleiches Auto ließen die Astronauten von Apollo 15, 16 und 17 auf dem Mond zurück.
  • Im Space-Curler können Nachwuchsastronauten und solche, die es werden wollen, eine Trainingseinheit durchlaufen.
  • Im Nachbau der Raumstation "Mir" können Besucher verwirrende Sinneseindrücke auf Ihr Gehirn wirken lassen.

Gateway to Space heißt die derzeitige Ausstellung auf dem Prager Messegelände "Výstaviště" in Prag-Holešovice. Zahlreiche Modelle, Exponate, Tafeln und Monitore geben den großen und kleinen Besuchern einen Überblick über die Entwicklung der Raumfahrt von den Anfängen bis heute. Dabei beginnt die Exhibition mit den noch seinerzeit phantastischen Ideen des französischen Science-Fiction Autors Jules Verne (1828 - 1905), der in seinem 1865 erschienenen Roman "De la Terre à la Lune" ("Von der Erde zum Mond") die erste Mondlandung mehr als hundert Jahre vorwegnahm und auch in seinem Nachfolgewerk "Autour de la Lune" ("Reise um den Mond") 1870 schon recht genaue Vorstellungen von einem Mondflug (Überschallgeschwindigkeit, Sauerstoffversorgung, Schwerelosigkeit, Fliehkräfte) literarisch ausdrückte.

50er Jahre - Wie "Sputnik" den Westen schockierte
Weiter wird der Besucher zu den ersten realen Anfängen der Raumfahrt geführt, die der damals noch 13jährige Wernher von Braun im Berliner Tiergarten mit Feuerwerksraketen durchführte. Ein Modell seines frühen Versuchsaufbaus ist in der Ausstellung zu betrachten. Chronologisch geht es weiter. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der "V2", begann das Rennen ins Weltall der beiden Supermächte in Ost und West. Der sowjetische "Sputnik" versetzte am 4. Oktober 1957 als erster künstlicher Satellit die US-amerikanischen Politiker und Ingenieure mit seinem zarten Piepsen, das auf einer gewöhnlichen CB-Funkfrequenz fast weltweit zu hören war, in einen ohnmächtigen Schock und tatsächlich sah es lange Zeit so aus, als wenn die Sowjetunion das Wettrennen ins All gewinnen würde. Mit Laika, dem "kläffenden" Hund brachten die Sowjets bereits am 3. November 1957 ein erstes Lebewesen ins Weltall und ließen Juri Gagarin am 12. April 1961 als ersten Menschen folgen. Wer von den Jüngeren die Pieps-Signale des sowjetischen Satelliten "Sputniks" noch hören möchte, kann dies im Übrigen auf der Webseite www.spacesounds.com tun.

60er Jahre - Die erste Mondlandung wird Realität
Doch die Geschichte der Raumfahrt in Ost und West wird in der Ausstellung nicht nur akribisch nacherzählt, sondern auch mit zahlreichen Ausstellungsstücken, wie z. B. dem Mondauto in Originalgröße, sowjetischen, wie auch US-amerikanischen Druckanzügen und dem Nachbau des Space Shuttle-Cockpits erfahrbar gemacht. Ebenfalls als Nachbau ist die Raumstation "Mir" ("Frieden") zu besuchen. Die architektonische Verschiebung im Inneren des Ausstellungsobjekts soll Besuchern eine Idee von den verwirrenden Sinneseindrücken vermitteln, die der Aufenthalt in der Schwerelosigkeit dem Gehirn bereitet. Schwindel bis hin zur Übelkeit können hier die Folge sein. Doch die meisten Besucher haben sich schnell der "künstlichen Schwerelosigkeit" angepasst. 99 Jahre nach Jules Verne´s zweitem epochalem Roman betrat der US-Amerikaner Neil Amstrong am 21. Juli 1969 als erster Mensch den Mond und machte mit einem Satz Weltgeschichte: "Dies ist nur ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer für die Menschheit". Die Originalfunksprüche der Apollo-Missionen sind ebenfalls auf der Webseite von Spacesounds.com zu hören.

Das neue Jahrtausend - Von der Raumstation zum Mars
Modelle neuerer Raumstationen, wie u. a. auch der ISS (International Space Station) zeigen, wohin sich die Menschheit zu Beginn des 21. Jahrhunderts bewegt und auch bewegen möchte. Nächste Station in diesem Sonnensystem ist der Mars und so macht die Ausstellung nicht nur auf die zahlreichen Sonden aufmerksam, die im letzten Jahrhundert die Planeten in unserer kosmischen Nachbarschaft erkundeten, sondern lädt auch im zweiten Ausstellungsteil mit den Machern von "Space Camp" dazu ein, selbst probeweise an einem Astronautentrainingsprogramm teilhaben zu können. Neben Flugsimulatoren, können hier die ganz Mutigen sich im Space-Curler üben oder an speziellen Trainingsgeräten Arbeiten an der Bordwand eines Space Shuttles simulieren. Das Space Camp (www.spacecamp.com) ist ein Trainings- und Ausbildungszentrum für Nachwuchsastronauten im Teenageralter in Huntsville/Alabama und solchen, die es gerne werden möchten. Einen kleinen, wenn auch recht utopischen Eindruck, vermittelt der Film "Space Camp" von 1986. Und damit wären wir am Ende unseres Rundgangs durch die Ausstellung und am Beginn neuer Utopien wie der Star-Trek-Saga, in der heute noch das Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit pure Science-Fiction ist, doch morgen schon Realität sein kann und wagemutige Menschen dorthin bringt, "wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist...". (Konstantin Kountouroyanis)

Die Ausstellung ist noch bis zum 28.06.2015 geöffnet.

 

Externer Link: www.branadovesmiru.czwww.branadovesmiru.cz, www.spacecamp.comwww.spacecamp.com, www.spacesounds.comwww.spacesounds.com
Bildnachweis:
Fotos: © by Konstantin Kountouroyanis

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