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Fragen an K. J. Kowalewski:

  • Wie alt möchtest du werden? - So alt, wie ich noch selbstständig denken, fühlen und handeln kann.
  • Wie möchtest du sterben? - Wenn ich mit mir und der Welt im Reinen bin!
  • Worüber kannst du lachen? - Über das Duo Urban Priol und Georg Schramm (Deutsche Polit-Kabarettisten).
  • Welchen Traum möchtest du dir erfüllen? - Lebe deinen Traum! Träume nicht dein Leben!
  • Wie viel Geld möchtest du besitzen? - Soviel, dass ich ein normales Leben führen kann.
  • Ein Jahr auf einer Insel: Welche 3 Bücher nimmst du mit? - Saint-Exupérys: "Le Petit Prince", Sartres: "Le Mur" und mein Tagebuch.
  • Wer ist die Person hinter diesem Blog? - Konstantin John Kowalewski ist Konstantin Kountouroyanis (© by ihm). John ist der Vorname meines deutschen Großvaters. Kowalewski der Geburtsname meiner Mutter.
  • Zum Kontaktformular (Wegen DSGVO und Upload-Filter geschlossen.)
Bildnachweis:
Foto: Kountouroyanis

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Prague Pride lädt zum "Pointless Festival" ein

Mega-Event vom 07.08. - 13.08.2017

Nachdem vor einigen Wochen der CSD, der Christopher Street Day, Hunderttausende an der Deutzer Freiheit zum Umzug durch die Kölner Innenstadt versammelt hat, naht auch schon das nächste Mega-Event der europäischen aber auch weltweiten LGBTQ-Bewegung. Vom 07.08. bis zum 13.08.2017 wird das Schwester-Event Prague Pride in der tschechischen Hauptstadt stattfinden. Anlass zum Feiern gibt es sowohl in Deutschland, als auch Tschechien. Während der Bundestag erst kürzlich die "Ehe für alle" auf den Weg gebracht hat (so dürfen nun in Deutschland Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität heiraten), hat Tschechiens höchstes Gericht die Rechte von Queer-Familien zumindest gestärkt. Die Richter urteilten, dass ein schwules Paar die Elternschaft für ein Kind, das eine Leihmutter in den USA geboren hat, anerkannt werden muss. Zur Begründung gaben die Richter an, dass Kinder von gleichgeschlechtlichen Eltern gegenüber Kindern mit hereogeschlechtlichen Eltern rechtlich benachteiligt seien.



Foto: K. Kountouroyanis
CSD-Köln (Foto: Kountouroyanis)
 

Wie schmal der Grat zwischen Reaktionismus und politisch bedenklichen Haltungen ist, zeigten jüngst auch die Kölner LGBTQ-Demonstranten auf ihren Transparenten, auf denen sie Reaktionismus mit Chauvnismus und auch Faschismus in eine Reihe setzten. Aufklärung sei die einzige Waffe, die man im Kampf gegen Intoleranz und Gewalt gegen Menschen, deren geschlechtliche Selbstdefinition nicht mit der Mehrheitsdefinition konkruent ist. Dabei muss es nicht immer um die sexuelle Orientierung gehen, sondern viel mehr um die Werbung für eine Toleranz gegenüber der persönlichen Selbstentfaltung. Ein einfaches Beispiel: "Frauen möchten sich den Kopf kahl scheren und Hosen tragen, Männer möchten lange Haare, Schmuck und/oder Röcke tragen." Dies ist nur ein Beispiel, was unter persönlicher Selbstentfaltung verstanden werden kann. Die eingefahrenen Geschlechtergrenzen verschwimmen, was für Konservative noch immer als Bedrohung statt als Bereicherung gesehen wird.

Foto: Kountouroyanis
CSD-Köln 2017 (Foto: Kountouroyanis)


Im April 2017 berichtete das ZDF-Magazin "Aspekte" über ein von Deutschland aus unterstütztes Aufklärungsprojekt in der ukrainischen Hauptstadt. Hier können Mütter, Väter und Angehörige von Homosexuellen Psychologen und Pädagogen Fragen stellen, nach dem Motto: "Was ich schon immer wissen wollte, mich aber nie getraut habe zu fragen." Der deutsche Berater der Eltern-Organisation "Tergo" (Facebookseite) Sven Stabroth in Kiev merkt dazu an, dass in den drei Jahren, in denen er das Projekt mitbetreut, sich einiges gewandelt habe. Eltern könnten durchaus auch Brückenbauer zur allgemeinen Bevölkerung sein. Allerdings müsse man sich auch eingestehen, dass mit der einfachen Teilnahme an solch einem Seminar die Tür lediglich ein Stück weit aufgestoßen worden sei. Man könne nicht erwarten, dass Eltern von homosexuellen Kindern aus solch einem Toleranzseminar wieder rausgehen und anschließend problemlos mit dem Thema umgingen. Bis dahin sei es in der Ukraine, in der Übergriffe auf Homo- und Transsexuelle schnell zum Normalfall werden können, noch ein weiter Weg. Die Ukraine ist ein Schwellenland. Projekte dieser Art werden von der Bundesregierung finanziell unterstützt.
 


ZDF-Magazin "Aspekte" vom 21.04.2017 über Toleranzseminare in Kiev
https://www.zdf.de/kultur/aspekte/gay-in-kiew-100.html



In der Slowakei, aber auch im Osten Tschechiens wird man mancherorts ebenfalls noch auf wenig Verständnis für die Queer-Bewegung treffen. Das hat ganz unterschiedliche Gründe. In Prag wird aber auf jeden Fall ab Montag eine Woche lang eine Mega-Party stattfinden; und zwar mit einem täglich wechselnden Programm. Den Auftakt bildet dazu eine evangelische Messe in der Kirche "St. Martin in der Mauer" (Haltestelle: Národní třída), in der sich ebenfalls allsonntäglich die deutschsprachige evangelische Kirchengmeinde trifft. Weiter geht es dann durch die Woche mit zahlreichen Veranstaltungen und der Abschlussfeier am Ende der Woche im Letna-Park, wie jedes Jahr.

Evangelischer Gottesdienst (St. Martin in der Mauer):
https://www.praguepride.cz/en/?tribe_events=bohosluzba-v-predvecer-pragu...

Das komplette Veranstaltungsprogramm: 
https://www.praguepride.cz/en/?post_type=tribe_events

Das komplette Party-Programm:
https://www.praguepride.cz/en/?p=5596

Hauptseite:
https://www.praguepride.cz/en/

Lesbischer Single-Abend (21.09.2017)
http://singlesinprague.cz/

Transsexuellen-/Intersexuellen-Bewegung: Trans*parent bei Prague Pride:
https://www.facebook.com/events/1280939018698301/

Eltern-Organisation Tergo (Eltern von Homosexuellen)
https://www.facebook.com/tergouk/

Bericht: "Tschechien: Höchstgericht stärkt Rechte von Regenbogenfamilien"
http://www.queer.de/detail.php?article_id=29335

LGBTQ-freundliche Unterkünfte
http://www.prague.eu/de/artikel/lgbt-friendly-hotels-in-prag-10965


Prag, 04.08.2017

Konstantin John Kowalewski

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