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Der Autor

Stanislav Beran ist freier Journalist und Korrespondent mit Schwerpunkt Geschichte und Kultur. 

Als Auslandskorrespondent berichtet er aus dem Isergebirge für verschiedene Zeitungen und Onlinemedien im deutschsprachigen Raum.

Er ist Dolmetscher und staatlich geprüfter Übersetzer für die deutsche Sprache, Herausgeber der Friedländer Zeitung und Heimatforscher.

Auch die Website https://friedlandinbohmen.jimdo.com, auf der man Informationen zur Vergangenheit und Gegenwart des Kreises Friedland in Böhmen und die vielseitige Geschichte des Landes unserer Ahnen finden kann, wurde von ihm erstellt.

Für den Blog auf Tschechien Online schreibt er seit April 2015.

Im Internet: friedlandinbohmen.jimdo.comfriedlandinbohmen.jimdo.com
Bildnachweis:
Stanislav Beran

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| | Kultur, Film | 5.2.2022

Das Kino in Friedland und sein Architekt

  • Das Kino in Friedland
  • Der Zuschauerraum
  • Alter Projektor
  • Blick vom Balkon
  • Heute läuft alles digital
  • An die Turnhalle in Friedland schließt sich das Kino an
  • Anton und Berta Haussmann

Das Kino in Friedland in Böhmen ist mittlerweile 90 Jahre alt und sein aus Johannesthal bei Reichenberg stammender Architekt Richard Brosche wäre am 2. Februar 138 Jahre alt geworden. 

Seit 90 Jahren erfreut das am 19. Dezember 1931 eröffnete Friedländer Kino in der Heinrich-Ehrlich-Straße am linken Ufer der Wittig seine Besucher. Vorläufer des Friedländer Kinos waren die um die Jahrhundertwende weit verbreiteten Kaiserpanoramen, die sogenannten Guckkästen, in denen man durch Gucklöcher Bilder sehen konnte, die vor allem junge Leute auf Jahrmärkten und Festen anzogen.

Nach einem Bericht des weltberühmten Prager Schriftstellers Franz Kafka, der die Stadt Friedland im Januar und Februar 1911 besuchte, war das Kaiserpanorama zu jener Zeit die einzige Vergnügung. Kafka schreibt in seinem Tagebuch, was er in dem Kaiserpanorama in Friedland sah. Die Fotoaufnahmen zeigten italienische Städte und Fotos von Kathedralen, die ihn an seine Reisen erinnerten. „Brescia, Cremona, Verona. Menschen drin wie Wachspuppen, an den Sohlen im Boden im Pflaster befestigt. Grabdenkmäler: eine Dame mit über eine niedrige Treppe schleifender Schleppe öffnet ein wenig eine Tür und schaut noch zurück, Denkmal des Helden Tito Speri: Verwahrlost und begeistert wehen ihm die Kleider um den Leib. Bluse, breiter Hut. Die Bilder lebendiger als im Kino, weil sie dem Blick die Ruhe der Wirklichkeit lassen.“

Das erste Kaiserpanorama stand in Friedland in der Reichenberger Straße 168 im Hintergebäude des Modewarengeschäftes der Gebrüder Fiebiger. In diesem Gebäude befand sich die Töpferei Josef Rasch, die am 30. März 1901 abbrannte. An der Außenwand sah man den für diesen Beruf charakteristischen Stuck in Form von Vasen. Das genaue Datum der Eröffnung des Panoramas konnte nicht ermittelt werden.

Das Kaiserpanorama wurde nach 1918 in Weltpanorama umbenannt und von Karl Brendel und später von Eduard Hartwig betrieben. Nach dem Tod des 61-jährigen Eduard Hartwig am 4. April 1938 boten seine Hinterbliebenen das Weltpanorama zum Verkauf an. Wahrscheinlich fand sich zu diesem Zeitpunkt kein Käufer, denn am 27. April wurde das Gebäude an die Brüder Fiebiger vermietet, die die Räume zu einem Lagerhaus umbauten. Damit endete die Ära des Weltpanoramas in der Reichenberger Straße.

Nachdem sich die beweglichen Bilder des Stummfilms Anfang des 20. Jahrhunderts etabliert hatten, wurde im Hof des Reichshofgebäudes in der Schlossgasse 394 ein Lichtspieltheater eröffnet. Die erste Vorführung fand am 30. Dezember 1911 im Saal des damaligen Hotels Österreichischer Hof - später Reichshof - statt. Der Betreiber war Josef Weiß, der in der Kirchenstraße 83 wohnte. Die Stummfilme wurden von dem Salonorchester des Carl Geißler begleitet und musikalisch untermalt. Nach dem Tod von Josef Weiß wurde Anton Hausmann, Fotograf und Besitzer des Fotoateliers in der Görlitzer Gasse, Leiter des städtischen Kinos. Anfang 1922 war das Kino an die Stadt übergeben und mit dem dramatischen Film „Der Spieler“ wiedereröffnet worden.

Am 29. November 1929 starb Anton Hausmann nach langer Krankheit im 65. Lebensjahr. Einige Jahre hatte er der Stadtvertretung und dem Stadtrat angehört. Am 14. April 1930 brannte ein Teil des Kinos nieder, und die Decke wurde beschädigt. Die Reparatur erfolgte bewundernswert schnell, so dass es nach den Osterferien wieder in Betrieb genommen werden konnte. Ein Jahr später, am 27. Juni 1931, endete in Friedland die Ära des
Stummfilms. Im Kino im Reichshof wurde eine moderne Tonanlage von der Kinoton AG aus Berlin installiert. Nach dem Brand des Kinos sah sich der Stadtrat jedoch gezwungen, ein neues Kino zu bauen. Ursache war auch das Ende des Vertrags für das Kino im Reichshofsaal im Jahr 1930. Der Vertrag konnte nur verlängert werden, wenn die genehmigten Pläne für den Bau eines neuen Kinogebäudes vorgelegt würden. Da die Stadt bereits 45 000 Kronen jedes Jahr für Kultur erhielt und die jährlichen Einnahmen aus dem Kinobetrieb weitere 40 000 Kronen einbrachten, wurden vier Standorte für den Bau eines neuen Kinos vorgeschlagen. Als am besten geeignet erwies sich der Standort, an dem das Kinogebäude mit der bestehenden Turnhalle zusammengelegt werden konnte. Die Stadt bezuschusste den Bau mit 200 000 Kronen.

20 Jahre waren seit der Eröffnung des ersten Friedländer Kinos vergangen, als am 15. Juni 1931 der Grundstein für das damals modernste Kino in Friedland gelegt wurde. Als Standplatz des neu zu erbauenden Kinos wurde der Turnhallengarten am linken Wittigufer bestimmt.

In der Stadtratssitzung am 11. Juni 1931 wurde die Lieferung der Reihensessel und Logenstühle für das neue Stadtkino nach den Aufträgen des Bauausschusses vergeben.

Dieses Lichtspieltheater entwarf Richard Brosche, bekanntester akademischer Architekt von Kinogebäuden in Nord und Westböhmen. Brosche war gleichzeitig der Bauleiter. Heinrich Kaulfersch, Landmaschinenfabrikant und Friedländer Bürgermeister von 1912 bis 1917, wurde zum Vorsitzenden des Bauausschusses gewählt. Die Bauarbeiten wurden von den Friedländer Baufirmen Anton Lux sowie Rudolf Hampel & Franz Kammel durchgeführt. Am Bau des Kinos beteiligten sich auch die Raspenauer Zementsteinfabrik F. J. Schwarz und die Ziegelei Emil Wöhl aus Arnsdorf.

Vor 90 Jahren, am 19. Dezember 1931, konnte das neue Kino, damals auch städtisches Lichtspielhaus, Lichtspieltheater oder Filmtheater genannt, feierlich seiner Bestimmung übergeben werden. Nach der offiziellen Begrüßung und Eröffnung wurde den Besuchern der deutsche Spielfilm „Der Kongreß tanzt“ aus dem Jahr 1931 mit den Schauspielern Lilian Harvey, Willy Fritsch, Otto Wallburg, Conrad Veidt, Carl-Heinz Schroth und Lil Dagover gezeigt. Er gilt als ein Höhepunkt des deutschen Operettenfilms.

Das neoklassizistische Gebäude an der Ecke Turnergasse und Heinrich-Ehrlich-Straße wurde von allen Seiten gutgeheißen, sowohl was das Aussehen als auch den Nutzen und die Verbindung mit der bestehenden Turnhalle betrifft. Zweimal in der Woche wurden in dem neuen Kino die neuesten Filme gezeigt. Als Neuheit war in dem neuen Gebäude eine Hörhilfe für schwerhörige Zuschauer installiert und ein Parkplatz für motorisierte Besucher errichtet worden. Auch die Tontechnik, die bereits im alten Kino im Reichshof erprobt wurde, präsentierte sich in einem guten Licht. Im gesamten Kinogebäude wurde eine gute Akustik gewährleistet, nicht nur im Erdgeschoss, sondern auch auf dem Balkon. 

Leiter des Kinos war Adolf Krause, seine Frau Platzanweiserin und Garderobiere. Den zahlreichen Freunden des Tonfilms wurde kurz vor der Fertigstellung des neuen Kinos mitgeteilt, dass die städtischen Lichtspiele in Friedland noch in dem alten Kinosaal im Hotel Reichshof ein Tonfilmkino provisorisch eingerichtet hätten, um Tonfilm-Aufführungen bieten zu können. Damit eine vorzügliche Wiedergabe gewährleistet werden konnte, wurde eine äußerst moderne erstklassige Apparatur der Firma Kinoton AG Berlin installiert. Der erste Tonfilm lief am 27. Juni 1931 im alten ausgebrannten Kino im Reichshof. Dort wurde der Operettenfilm „Der Bettelstudent“ gezeigt, dessen gemütliche Handlung und schöne Melodien den Zuschauern genussreiche Stunden bereiteten. 

Einige Tage vor der Eröffnung des neuen Kinos an der Wittig war die Besichtigung durch die Stadtvertretung erfolgt, der am 18. Dezember 1931 eine Gratisvorstellung für alle beim Bau und der Einrichtung Beschäftigten folgte. Bei dieser, nur für geladene Gäste zugängli-chen Vorstellung lief die deutsche Tonfilmoperette „Die Drei von der Tankstelle“ aus dem Jahr 1930. Im Kinogang befand sich ursprünglich auch ein Gemälde von Franz Thiele, einem gebürtigen Friedländer und Professor an der Prager Akademie der bildenden Künste. 

Das Hochwasser im August 2010 verschonte auch das Kino in Friedland nicht. Sitzplätze bis zur vorletzten Reihe, die Bühne, der Heizungsraum, die elektrischen Leitungen und die akustische Anlage standen unter Wasser und wurden beschädigt. Nach den verheerenden Überschwemmungen wurde das Kino komplett renoviert. Es hat jetzt ein Dolby-Stereo-Soundsystem. Darüber hinaus wurde eine neue Klimaanlage installiert, um die Belüftung und die optimale Temperatur zu allen Jahreszeiten zu gewährleisten. Der Versicherungsschutz der Stadt deckte den Wiederaufbau des Kinos in Höhe von knapp 13 Millionen Kronen.

Bereits 1929 hatte in Chodau bei Karlsbad die feierliche Eröffnung eines neuen städtischen Kinos stattgefunden. Auch für dieses Kino hatte Richard Brosche die Pläne entworfen und die Bauleitung übernommen. Es paßte sich in seiner Form der Umgebung an und verrät in seiner Architektur und in seiner Konstruktion den erfahrenen Architekten.

Das Chodauer Lichtspielhaus war Brosches 33. Kino. Es faßte 600 Sitze, besaß eine große Bühne und hatte eine Durchlüftungsanlage, die das Vorwärmen der Frischluft vor Eintritt in den Saal gestattete. An der Eröffnung nahmen alle Behörden aus Chodau teil. Neben Bürgermeister Josef Dörfl begrüßte Architekt Brosche, als geistiger Schöpfer, das neue Haus. Als erster Streifen lief der polnische Film „Rhapsodie der Liebe“. Bei eintreten-der Dunkelheit wurde das Kino mit mehreren Flutlichtleuchten angestrahlt, so daß das ganze Gebäude plastisch aus seiner Umgebung weithin sichtbar wurde.

Ein weiteres Brosche-Kino befindet sich in Wigstadtl, einer Stadt im Kreis Troppau in der Mährisch-Schlesischen Region. Hier wurde schon im Jahr 1913 mit der Filmvorführung angefangen. 1914 erhielt Marie Mader von der schlesischen Landesregierung die Erlaubnis, regelmäßig Filme zu zeigen. Das Kino hatte anfangs kein eigenes Gebäude.

Im November 1929 beschloß der Stadtrat, ein Kino zu bauen. Im August 1930 wurde mit dem Bau des Panorama-Kinos in Wigstadtl begonnen. Die Filme wurden damals im Saal des Gasthauses „Zum lustigen Tiroler“ vorgeführt. Heute befindet sich in dem Gebäude ein Betsaal der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder. Diese Räumlichkeiten waren für Filmvorführungen auf Dauer nicht geeignet, und das Kreisamt Troppau machte die Genehmigung zur Filmvorführung von der Einrichtung eines eigenen Kinos abhängig. 

Der Bergsteigerklassiker „Die Weiße Hölle vom Piz Palü“ aus dem Jahr 1929 war der erste Film, der gezeigt wurde. Er lief bei der Eröffnungsfeier am 22. Januar 1931. Das Kintopp-Drama war der beste Bergsteigerfilm, der zu jener Zeit gedreht worden war. Die Hauptrolle spielte die Schauspielerin und spätere prominente Regisseurin Leni Riefenstahl. Für den 1 519 494 Kronen teuren Kinobau hatte sich die Stadtverwaltung 1 260 000 Kronen von der Sparkasse im Kuhländler Neutitschein geliehen. Um Tonfilme zeigen zu können, wurde im Mai 1931 eine moderne Tonfilmausrüstung installiert. Später, in den Jahren 1958 und 1982, wurde das Kino renoviert. Seit 1959 ist das Kino mit der Leuchtreklame „Panorama“ versehen. 2005 wurde das Kinogebäude durch eine vom Kulturministerium der Tschechischen Republik getroffene Entscheidung zum Kulturdenkmal erklärt.

Richard Brosche kam am 2. Februar 1884 in Johannesthal bei Reichenberg zur Welt. Er entstammte einer Tuchmacherfamilie. In Reichenberg besuchte er die Staatsgewerbe-schule und war von 1903 bis 1909 im Rheinland und in Westfalen tätig. 1909 bis 1911 studierte er an der Technischen Hochschule in Karlsruhe Architektur und Städtebau und machte sich 1912 in Duisburg selbständig. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er an der russischen und italienischen Front. 

Auf dem Gebiet des Städtebauwesens war er ein hervorragender Fachmann, der aus vielen Wettbewerben als Sieger hervorging. In der Zwischenkriegszeit arbeitete er in Böhmisch Leipa und Aussig. Neben seiner Karriere als Architekt, pflegte Brosche auch eine politische Karriere. Mit 28 Stimmen wurde er zum Bürgermeister von Schreckenstein gewählt, das seit 1939 Stadtteil von Aussig ist.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Richard Brosche mit den schätzungsweise drei Millionen anderen Sudetendeutschen aus der Tschechoslowakei nach Deutschland vertrieben. Seine neue Heimat fand er in Duisburg. Er starb am 22. Oktober 1965 in Aalen in Baden-Württemberg, etwa 73 Kilometer östlich von Stuttgart.

Nach den von ihm entworfenen Bauplänen wurden auch die Kinos in Kaaden, Aussig (1945 zerstört), Bodenbach, Hohenelbe, Dux, Trautenau (unter Denkmalschutz), Asch (unter Denkmalschutz), Niemes, Königswald, Tannwald und Falkenau gebaut. Richard Brosche ist außerdem der Architekt des Theaters in Haida und der evangelischen Kirche in Böhmisch Leipa.

Bildnachweis:
Farbfotos: Stanislav Beran

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