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Der Autor

Stanislav Beran ist freier Journalist und Korrespondent mit Schwerpunkt Geschichte und Kultur. 

Als Auslandskorrespondent berichtet er aus dem Isergebirge für verschiedene Zeitungen und Onlinemedien im deutschsprachigen Raum.

Er ist Dolmetscher und staatlich geprüfter Übersetzer für die deutsche Sprache, Herausgeber der Friedländer Zeitung und Heimatforscher.

Auch die Website https://friedlandinbohmen.jimdo.com, auf der man Informationen zur Vergangenheit und Gegenwart des Kreises Friedland in Böhmen und die vielseitige Geschichte des Landes unserer Ahnen finden kann, wurde von ihm erstellt.

Für den Blog auf Tschechien Online schreibt er seit April 2015.

Im Internet: friedlandinbohmen.jimdo.comfriedlandinbohmen.jimdo.com
Bildnachweis:
Stanislav Beran

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Hommage an Ferdinand Porsche - Neues Denkmal in Prag

David Černýs "Beetle 1"
  • David Černý: "Beetle 1"

Das neue Kunstwerk des berühmten Künstlers und Bildhauers David Černý (*1967 in Prag) erinnert an den legendären Autokonstrukteur Ferdinand Porsche (1875–1951), geboren in Maffersdorf im Kreis Reichenberg. Der Künstler enthüllte sein Werk am 1. April in Prag vor dem BB-Zentrum bei der Ausfahrt von der Stadtautobahn in die Vyskočilova-Straße.

„Beetle 1“ heißt das Kunstwerk. Es besteht aus elf Segmenten, die sich hydraulisch bewegen, und sieht aus wie ein Porsche 911 in Übergröße. Die Skulptur ist acht Meter lang, dreieinhalb Meter breit, und der Mast, der eine Stecknadel symbolisiert, ist 17 Meter hoch. Das auf einer überdimensionalen Stecknadel aufgespießte Modell soll auch an einen Käfer erinnern, von dem der Name stammt. Der Farbton ändert sich je nach Blickwinkel des Betrachters und bezieht sich ebenfalls auf das unterschiedlich gefärbte Insekt.

Mit diesem zehn Tonnen schweren Kunstwerk bringt Černý seine Bewunderung für das Design des legendären Porsche-Modells, aber auch für den „Käfer“ – Porsches erfolgreichste Autokonstruktion – zum Ausdruck.

„Unser Unternehmen entwickelt das BB-Centrum (eine Einkaufsmeile mit Büros und Praxen) seit mehr als 20 Jahren. In dieser Zeit haben wir fast 1,6 Milliarden Kronen in gemeinnützige Projekte wie Parks, Schulen und Kindergärten, ins Gemeindezentrum, in Sport- und Spielplätze, Wasserspiele und dergleichen investiert. Ich freue mich sehr, dass die Statue fast zwei Jahre nach den ersten Entwürfen realisiert wurde. Wir alle wünschen uns, dass sich das Leben so schnell wie möglich wieder normalisiert. Und ich glaube, dass auch der „Käfer“ dazu beitragen wird, die derzeitige – eher negative – Informationsflut leicht zu verdünnen. Und wenn sich das Leben wieder normalisiert, wird die Skulptur ein weiterer interessanter kultureller und touristischer Punkt in Prag sein“, sagt Radim Passer, Gründer der Passerinvest Group.

Von David Černý, der in der Vergangenheit oft für Kontroversen sorgte, stammt auch die Skulptur „Quo Vadis“. Sie ist ein kleiner mitteldeutscher Trabant – „Trabi“ – auf vier Beinen. Seine Kopie steht im Garten der Deutschen Botschaft in Prag. Dieses Kunstwerk erinnert an tausende Flüchtlinge aus der „DDR“, die 1989 ihre Trabis in Prag zurückließen und in der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Schutz suchten.

Černýs Aktionen gehörte auch der zehn Meter lange lilafarbene „Stinkefinger“, der am 21. Oktober 2013 im Zentrum von Prag an der Moldau auf einem schwimmenden Ponton erschien und in Richtung Burg zeigte. Damit brachte Černý zum Ausdruck, was er von der Politik des Staatspräsidenten Miloš Zeman hält.

Bildnachweis:
© Passerinvest Group

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